Schwebestativ-Ratgeber

Willkomen,

  • Hier findest Du eine fein selektierte Auswahl der beliebtesten Schwebestative.
  • Schaue Dir die TOP 3 der LEISTUNGSSIEGER an, sowie die TOP 3 der PREISSIEGER.
  • Nutze den interaktiven Produktfilter und wähle dein Schwebestativ intuitiv aus: Siehe rechts oben:           

Mittlerweile sind eine Vielzahl verschiedener Schwebestative erhältlich und es ist nicht immer ganz einfach die richtige Produkt-Wahl zu treffen, dabei soll Ihnen der Schwebestativ-Ratgeber helfen.

Hier die Top 3

TOP 3 PREISSIEGER

* Preis wurde zuletzt am 10. Dezember 2016 um 10:37 Uhr aktualisiert.

TOP 3 LEISTUNGSSIEGER

* Preis wurde zuletzt am 10. Dezember 2016 um 10:58 Uhr aktualisiert.

* Preis wurde zuletzt am 10. Dezember 2016 um 10:37 Uhr aktualisiert.

Wer sich schon länger mit dem Filmemachen beschäftigt, wird festgestellt haben, dass eine gute Kameraführung eine echte Herausforderung darstellt. Nur wenige Filmer beherrschen es, saubere Kameraschwenks professionell auszuführen und somit eine schöne Filmsequenz zu schaffen.

Die Kunst beim Filmen ist, die richtige Perspektive zu finden, damit aus dieser Position heraus die Kamera ruhig geführt werden kann. Oftmals ist es dann notwendig für genau diese Perspektive eine körperlich anstrengende und unangenehme Haltung einzunehmen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Das Filmen kann so zu einer echten physischen Belastungsprobe werden, bei der es aufgrund der erhöhten Körperspannung schwer fällt, die Kamera ruhig zu führen und die gewünschte Filmfrequenz einzufangen. Schwebestative sollen hier Abhilfe schaffen. Das erste Schwebestativ wurde in den Siebzigern von Garret Brown entwickelt, er nannte es „ Steadicam“.

Für den Fortgeschrittenen Filmer empfehle ich ein Schwebestativ der Kultfirma Flycam (links), einer amerikanischen Firma, welche viel Erfahrung in diesem Bereich hat und seit langem mit echten Profi-Filmern zusammen arbeitet.

Der Einsteiger ist mit einem Schwebestativ der Firma Tarion (rechts) bereits gut ausgestattet und dass zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Tarion ist eine Firma aus dem asiatischen Raum welche  hochwertiges Kamerazubehör herstellt.

Garret Brown war in der Filmbranche tätig und revolutionierte mit seiner Erfindung des Schwebestativs die Filmindustrie. Von nun an war es möglich, ohne an ein feststehendes und fixiertes Stativ gebunden zu sein, saubere Aufnahmen zu erhalten bei denen der Kameramann sich auch noch frei bewegen konnte.

 

Ein Schwebestativ ist ein kompaktes mechanisches Gerät, welches Kameraaufnahmen ermöglicht, wie sie davor nur mit einem Kamerakran denkbar waren. Schwebestative entfalten ihr volles Potential bei Sportaufnahmen, wenn schnelle Kameraschwenks erforderlich sind, da der Athlet sich stets in Bewegung befindet. Schnelle Live-Aufnahmen ohne Schwebestativ sind heute kaum denkbar, denn auch die beste Bildbearbeitungssoftware ist nicht dazu imstande unsaubere Kameraschwenks so auszugleichen wie es ein Schwebestativ ermöglicht.

Das Schwebestativ kann somit als Kamerastabilisierungssystem verstanden werden, welches dem Filmer zu mehr Mobilität während den Aufnahmen verhilft, ohne an einen festen Punkt gebunden zu sein. Durch Schwebestative konnten sich die Filmaufnahmen in ihrer Dynamik entwickeln.

Schwebestativ in Action

Das obrige Video zeigt, welch qualitativ hochwertige Aufnahmen mit einem Schwebestativ erzeugt werden können:

Man erkennt, dass der Filmer sich hier frei bewegt. Aufgrund der gewonnenen Dynamik ist es dem Filmer möglich viel mehr Leben in seine Aufnahmen zu packen, es wird deutlich welchen Spaß das Filmen mit Schwebestativ mit sich bringt. Diese Freude strahlt der Film auch aus, somit wird der Zuschauer gefesselt und in den Bann gezogen. Das Ergebnis: der Zuschauer möchte den Film unbedingt bis zum Ende sehen.

Die Einsatzgebiete von Schwebestativen sind unbegrenzt, jeder kann davon profitieren, egal ob Anfänger oder Profi. Mit einem Schwebestativ bringst du deine filmerischen Fähigkeiten auf die nächste Stufe. Egal ob du ein Hochzeitsvideo drehen möchtest oder den nächsten Hollywood-Streifen. Du schaffst es deinen Kamerafahrten mehr Stil zu verleihen, ähnlich den professionellen Sportvideos oder Musikclips und deine Zuschauer zu begeistern. Mit einem Schwebestativ ist es dir möglich entspannt neben einem Hochzeitspaar zu gehen während du filmst und ihnen die Aufnahmen ihres Lebens zu produzierst, amateurhafte „Wackler“ oder „Ruckler“ gehören der Vergangenheit an.

Technik und Ergonomie

Doch wie schafft es ein Schwebestativ so umwerfende und beeindruckende Aufnahmen zu erzeugen?

Es handelt sich dabei um ein komplexes Halterungssystem, welches sich die Trägheit der Massen zu nutzen macht und diese intelligent verteilt. Der Schwerpunkt dieses Systems liegt im Griff zwischen Kontermasse und Kamera. Der Clou des ganzen Systems, ist die kardenische Aufhängung, welche sich über dem Griff befindet. Mit Hilfe dieser kardenischen Aufhängung wird eine Entkopplung zwischen dem System „Schwebestativ und Kamera“ und dem Bediener erreicht. Die Trägheitsmomente werden ausgeglichen und es entsteht der Effekt des „ nebenher Schwebens“.

Die Verwendung eines Schwebestativs hat auch medizinische Vorteile, die Handgelenke werden enorm geschont. Durch die Isolation von System und Bediener werden die Drehmomente gepuffert, die ansonsten direkt auf die Handgelenke einwirken würden.

Ein Schwebestativ besitzt einen Stativstab, am oberen Ende befindet sich die Anbringung für die Kamera und am unteren Ende befinden sich die Ausgleichsmassen, auch Kontermassen genannt. So entsteht ein ausgeklügeltes und ausbalanciertes System, mit dem ausgedehnte und qualitativ hochwertige Aufnahmen möglich werden, sogar mit schweren DSLR Kameras.

Am besten lässt sich ein Schwebestativ mit einem Weitwinkelobjektiv kombinieren. Empfohlen wird hier ein Weitwinkel von 11mm. Es werden beeindruckende Aufnahmen auch in den engsten Gassen und Räumen möglich, denn ein Weitwinkel fängt viele Details ein, und deine Aufnahme erhält mehr Facetten.

Preis & Qualität

Durch was zeichnet sich ein qualitativ hochwertiges Schwebestativ aus und mit welchen Kosten hast du zu rechnen?

Schwebestative sind im Profibereich zwischen 120 Euro und 600 Euro zu haben, wobei es nach oben selbstverständlich keine Grenzen gibt. Wer im unteren Preissegment sucht kann im Amateurbereich schon zwischen 70 Euro und 120 Euro fündig werden.

Worauf man beim Kauf in jedem Fall achten sollte sind die Kugellager und die Gewinde.

Wie oben bereits erwähnt, bildet die kardenische Aufhängung das Herzstück des Schwebestativs. Wenn die Kugellager der kardenischen Aufhängung nicht sauber laufen oder schnell ausschlagen, kann das Schwebestativ seiner Aufgabe nicht gerecht werden und keine verwacklungsfreien Aufnahmen produzieren.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal stellen die Gewinde dar. Hochwertig gefertigte Gewinde und Schrauben sind elementar wichtig um das Schwebestativ deinen Anforderungen entsprechend einzustellen. Wenn die Einstellschrauben nicht richtig halten, können die Kontergewichte verrutschen, was die Aufnahmequalität erheblich vermindert. Hochwertige Schrauben und sauber geschnittene Gewinde zeichnen somit einen guten Haltemechanismus aus.

Die Justierbarkeit stellt ein zweites Qualitätsmerkmal dar. Je feiner sich das Schwebestativ anpassen lässt, desto genauer kann der Kameramann die Einstellung seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend vornehmen.

Als preisgünstiges Schwebestativ im Amateurbereich, kann hier auf jeden Fall das Tarion-Modell genannt werden. Dieses Schwebestativ überzeugt durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Doch auch der Umgang mit einem Schwebestativ bedarf der Übung und Eingewöhnung.

Du solltest dir schon etwas Zeit nehmen, damit du lernst, das ausgeklügelte System perfekt auszubalancieren.

Die Balance des Schwebestativs bezüglich der Einstellung wird durch drei Faktoren bestimmt:

die Anzahl der verwendeten Gewichte, die Länge des Stativstabs und die Ausrichtung der Kameraplatte.

Sobald die Einstellung zu deiner Zufriedenheit erfolgt ist, kannst du dich mit dem Schwebstativ vertraut machen und mit den ersten Testaufnahmen beginnen.

Vor allem der Umgang mit der Tatsache, dass sich der Stativstab um 360 Grad dreht, bedarf einer gewissen Routine. Eventuell kann ein Camcorder mit ausklappbarem Display dir Schwierigkeiten bringen, da bei Outdoor-Aufnahmen das Camcorder -Display wie ein Segel wirken kann, wodurch möglicherweise eine ungewünschte Ausrichtung des Systems erfolgt. Du solltest dich keinesfalls abschrecken lassen, weil mit etwas Training und zunehmender Erfahrung das Problem gemeistert wird. Am aller einfachsten gestaltet sich der Umgang mit einer DSLR Kamera.

 

Fazit:

Schwebestative werden seit langem erfolgreich eingesetzt und haben sich deshalb etabliert.

Aus diesem Grund werden sie auch bei der breiten Masse immer beliebter.

Bei der großen Auswahl an Schwebestativen hat jeder die Möglichkeit, für sich das passende Modell zu finden.

So kannst auch du deine Film – Künste auf die nächste Stufe bringen.

Mit dem richtigen Schwebestativ wirst auch du mehr Spaß und Freude bei deinen Aufnahmen haben.

 

 

Kompakte Schwebestative

 

Neben den konventionellen Schwebestativen, gibt es auch kompaktere Schwebestative.

Steadycams, wie man sie bisher kennt, sind oftmals sehr sperrig aufgrund ihrer Gewichte, Gegengewichte und Halterungen. Steadycams können sehr sperrig sein und auf Reisen unnötigen Stauraum verbrauchen. Es erfordert einiges an Übung, bis eine Steadycam professionell geführt werden kann und es stellt sich oftmals als kompliziert heraus, das Objektiv zu wechseln, da das System anschließend jedes Mal neu austariert werden muss.

 

Eine tolle Alternative zum bisherigen konventionellen Kamera-System stellt das Gimbal-System dar.

Beim Gimbal System handelt es sich um ein hochmodernes Schwebestativ, mit dem ohne Einübung Kameraschwenks möglich sind, welche denen eines Kamerakrans gleichen.

Obwohl es sich bei dem Gimbal Schwebestativ um hochmoderne Elektronik handelt, ähnelt das Prinzip in seinem Grundsatz sehr stark dem einer konventionellen Steadycam.

Ein Gimbal Schwebestativ basiert auf dem Prinzip der kardenischen Aufhängung, mit dem Unterschied, dass zusätzlich drei Motoren und eine Software zum Einsatz kommen.

Somit wird mit dem Gimbal Schwebestativ bereits nach den ersten Test-Aufnahmen ein professioneller Umgang möglich. Ein langwieriges Training wie bei einem konventionellen Schwebestativ ist nicht nötig, zudem sind die Einstellungen beim Gimbal-System deutlich einfacher und simpler gestaltet. Eine hochmoderne Elektronik schlägt sich natürlich im Preis nieder. Im Gegensatz zu Steadycams, fangen Gimbal-Systeme erst bei 200 Euro an. Für einen Preis zwischen 200 bis 300 Euro bekommt man bereits ein qualitativ hochwertiges Gimbal Schwebstativ.

Ein professionelles Schwebestativ kann auch durch die beste nicht Software ersetzt werden, deshalb ist ein Gimbal-System die richtige Wahl für jeden, der noch einen Schritt weiter gehen möchte.

Es entkoppelt die Kamera von den Bewegungsstörungen des Kameramanns mit Hilfe von Kardenal- Gelenken. Nur kommt beim Gimbal Schwebestativ modernste Elektronik zum Einsatz, anstatt Gewichte und Gegengewichte, wie dies bei konventionellen Schwebestativen der Fall ist.

Im Endeffekt besteht eine Gimbal aus einer Kameraplatte, drei Achsen, Sensoren, Elektromotoren und dem Handgriff. Dies zeichnet die Kompaktheit eines Gimbal Schwebestativs aus.

Ein großer Vorteil des Gimbal-Systems ist sein Gewicht, die Kompaktheit und die Einfachheit beim Wechsel des Objektivs.

Sobald bei einer konventionellen Steadycam das Objektiv gewechselt wird, muss anschließend das gesamte System neu austariert werden, um sicher zu gehen, dass sich alles wieder im Gleichgewicht befindet und die gewünschten Aufnahmen erzielt werden. Deshalb kann sich ein Objektivwechsel bei einer Steadycam als sehr zeitaufwändig erweisen. Falls beim Objektivwechsel Fehler begangen wurden und das System eben nicht sauber austariert wurde, kann es passieren, dass bereits abgedrehte Szenen verworfen werden müssen. Somit kann schnell der doppelte Arbeitsaufwand anfallen, da bestimmte Sequenzen wiederholt gefilmt werden müssen.

Wenn beim Gimbal Schwebestativ das Objektiv neu gewechselt wird, so wird das von der Sensorik des Gimbal Systems erkannt und das Gimbal Schwebestativ tariert sich von selbst aus, denn ein Computerchip reagiert auf das Objektiv.

Aufgrund des leichten Gewichts und der Kompaktheit lässt sich ein Gimbal Schwebestativ universell einsetzen und es ermöglicht das Erstellen von Plansequenzen, auch bekannt als „One- Shot-Aufnahmen“.

Im folgenden Video kann so eine „One-Shot-Aufnahme“ betrachtet werden:

 

 

Solch eine „One-Shot-Aufnahme“ zeichnet sich dadurch aus, dass eine Sequenz festgehalten werden kann, welche komplett ohne Schnitte auskommt und dazu noch „verwacklungsfreie“ Aufnahmen bietet. Das Gimbal Schwebestativ wird von mehreren Kameramännern geführt, also von Filmer an Filmer weitergereicht, an Türen vorbei und durch Fenster hindurch. Zudem wird es möglich weiter Gimmicks einzusetzen, wie Seilzüge und Kamerakräne, welche in die „One-Shot-Aufnahme“ integriert werden.

Der Zuschauer befindet sich somit näher an der Szenerie, denn Schnitte sind hier nicht nötig. Schnitte führen zu einer Trennung zwischen dem Zuschauer und dem Geschehen.

 

Die Elektromotoren und Sensoren, welche Teil des Gimbal Schwebestativs sind, stellen auch einen Nachteil dar. Denn ein Gimbal ist abhängig von einer Stromquelle.

Die leichte Bauweise eines Gimbal Schwebestativs wird dadurch ermöglicht, dass man beim Akku an Gewicht spart und somit auch an Power und Leistung.

Outdoor-Aufnahmen können eine Herausforderung darstellen, solange man nicht genug aufgeladene Ersatz-Akkus dabei hat. Bei anspruchsvollen Aufnahmen, bei denen das Gimbal Schwebestativ viele Ausgleichsbewegungen machen muss, ist der Akku-Verbrauch natürlich größer.

Abseits von Stromquellen kann es somit Sinn machen, zu der bewährten Steadycam zurückzugreifen. Die Nachteile einer Steadycam wie schon erwähnt, sind, das Gewicht und die Sperrigkeit, sowie die Herausforderung im Wechsel des Objektivs und die Anfälligkeit gegenüber Wind.

Im Gegensatz zu Steadycams sind Gimbal Schwebestative leicht, doch trotz Leichtbau kann das Filmen sehr anstrengend werden. Darum wurden sogenannte Easyrigs (Kameratragesystem) entwickelt, welche es ermöglichen das Gewicht der Gimbal über den Oberkörper zu verteilen. Der Nachteil eines Easyrigs wiederum ist, dass durch Einsatz dieser Tragehilfe die Bewegungsfreiheit der Kameraführenden Person eingeschränkt wird.

 

Als Fazit kann zum Schluss festgestellt werden, dass technische Verbesserungen sowohl im Bereich Gimbal Schwebestativ stattfinden, als auch bei den Steadycams.

Gimbal Schwebestative und Steadycams haben beide ihre Vor- und Nachteile und werde in Zukunft wohl nebeneinander existieren können.

 

Kamera für Gimbal Schwebestative

 

Als Kamera für ein Gimbal Schwebestativ, kann die GoPro empfohlen werden.

Bei der GoPro handelt es sich im eine kleine und kompakte Kamera, welche sehr minimalistisch konstruiert ist um im harten Einsatz zu bestehen, deshalb werden solche Kameras auch als „Action Cam“ bezeichnet.

Die GoPro ist eine sehr leichte Kamera, sie eignet sich ideal für den Einsatz auf einem Gimbal Schwebestativ. Die Symbiose aus GoPro-Kamera und einem Gimbal Schwebestativ schafft beste Voraussetzungen für gelungene Aufnahmen, welche durch saubere Kameraführung überzeugt, die der Führung eines Kamerakrans gleicht.

Mit einem GoPro Gimbal erhält der Filmer noch mehr Mobilität. Die Aufnahmen wirken noch lebendiger, zudem kann der Kameramann ein GoPro Gimbal Schwebestativ aufgrund des überaus geringen Gewichts viel länger als ein herkömmliches Schwebestativ führen.

Eines der aktuellsten GoPro Modelle nennt sich GoPro Hero.

 

GoPro Hero & Schwebestativ

Die GoPro Hero ist eigens dazu konstruiert unter anspruchvollsten Bedingungen zu funktionieren. Genau für die Herausforderung, die der Action Sport fordert. Dazu zählen Sportarten wie Surfen, Wasserski, Wakeboarden, Tauchen, Kitesurfen, Klettern, Skateboarden, BMX, Mountainbike, Downhill, Enduro, Bungee Jumping, Fallschirmspringen und viele andere Extrem Sportarten.

 

Die Robustheit der GoPro Kamera basiert auf der Tatsache, dass die GoPro ein Schutzgehäuse besitzt, welches sogar wasserdicht ist und somit auch im Wassersport eingesetzt werden kann, zum Beispiel beim Tauchen.

Dem Einsatz eines GoPro Gimbal Schwebestativs sind keine Grenzen gesetzt.

Die Bedienung ist sehr einfach, sie erfolgt ausschließlich über 2 Bedienknöpfe. Mit etwas Einübungszeit kann die Kamera von jedem beherrscht und geführt werden.

Die Vorteile der GoPro Hero sind ganz deutlich: zum einen die lange Akkulaufzeit und zum anderen die überragende Videoqualität. Das einfache Menü ist ein weiteres Merkmal, welches für eine GoPro Hero spricht, es lässt sich leicht und intuitiv bedienen. Durch die wenigen Optionen zur Einstellung behält man den Überblick und verliert sich nicht in unnötigen Details.

Bei den teureren GoPro Modellen ist es schon mal möglich, dass die vielen Einstell-Möglichkeiten zu Verwirrung führen, dies kann beim klassischen GoPro Hero Modell nicht geschehen. Zudem steht die Bildqualität der klassischen GoPro den teuren Modell so gut wie kaum nach.

 

 

Selbstverständlich ergeben sich bei der Nutzung von GoPro und Schwebestativ auch Nachteile, z. B., das Display ist schwer zu lesen. Als Zubehör liegt wenig Befestigungsmaterial bei, Gurte zur Befestigung am Mountainbike müssen separat gekauft werden.

Trotzdem bietet kaum ein anderes Modell der Konkurrenz so beeindruckende Aufnahmen wie eine GoPro, und das zu einem wirklich günstigen Preis. Die Aufnahmen sind gestochen scharf, die Farben werden klar und natürlich wiedergegeben. Schnelle Bewegungen werden ebenfalls zuverlässig eingefangen, die GoPro macht somit der Bezeichnung „ActionCam“ alle Ehre, schließlich ist sie der Vorreiter in dieser Kategorie.

Gerade für den Outdoor-Einsatz ist eine gute Akku-Leistung unverzichtbar, da wir in der freien Natur meist abseits von Stromquellen sind, genau hier ist die GoPro ein zuverlässiger Begleiter, sie lässt uns nicht im Stich. Mit einer Akku-Laufzeit von 173 Minuten kann die GeoPro überzeugen, selbst im Extremeinsatz.

 

ActionCam & Schwebestativ

Die GoPro wurde genau entwickelt, um im Extremeinsatz zu bestehen. Vor zehn Jahren wollte ein Surfer, sein Name ist Nick Woodman, Aufnahmen bei der Ausübung seines Surf- Sports machen, doch er war mit den bisherigen Camcordern unzufrieden weil die damaligen Camcorder überhaupt nicht für solch einen Einsatz ausgelegt waren. Aufgrund seines speziellen Bedürfnisses heraus war Nick Woodman Ideengeber zur Lösung der ersten Prototypen der GoPro, einer ActionCam, wie wir sie heute kennen.

In Verbindung mit einem Schwebestativ, ist der Einsatz der GoPro heutzutage noch universeller geworden. Es gibt endlos viel Zubehör für die GoPro, dazu zählen Gurte um die Kamera am Körper, Helm, Fahrrad, Skateboard, Auto und Motorrad zu befestigen.

Der Umgang mit einem GoPro Gimbal Schwebestativ ist schnell und einfach zu erlernen weil die Kamera mit einem Weitwinkel ausgestattet ist. Mit dem Schwebestativ muss nur grob in die gewünschte Richtung gezielt werden um die gewünschte Aufnahme einzufangen. Mit unnötigen Feineinstellungen braucht man sich keineswegs aufzuhalten, die GoPro ist bereits für den gewünschten Einsatz optimiert. Deshalb fehlen auch Zoom-Funktion und Belichtungseinstellung, sie sind nicht erforderlich.

Trotzdem hat der Nutzer die Wahl zwischen „Full HD“ und einer kleineren Auflösung, wenn er Platz auf seiner Speicherkarte sparen möchte. Bezüglich der Anschlüsse haben sich die Entwickler der GoPro Hero ebenfalls zu einer simplen Lösung entschieden: es gibt nur einen USB-Anschluss, dies genügt auch.

Wer auf seinem Gimbal Schwebestativ eine GoPro Hero einsetzen möchte macht mit Sicherheit nichts falsch. Die Bildqualität der Kamera ist überragend und der Akku ist leistungsstark und stellt über lange Zeit Energie bereit.

Die GoPro Hero steht in ihrer Preisklasse außer Konkurrenz.

 

 

Erfolgreich Filmen mit dem richtigen Know-How

 

Die richtige Aufnahme macht bereits den Großteil des filmerischen Erfolgs aus, deshalb ist es besonders ratsam schon ab dem ersten Videodreh alles richtig zu machen, denn die meisten Fehler entstehen beim Filmen selbst. Im folgenden wird der Prozess „Videodreh“ genauer betrachtet werden, es soll beschrieben werden wie du die richtige Perspektive findest und welche Möglichkeiten der Nachbearbeitung sich anbieten und welche Vorteile ein Schwebestativ bietet.

Durch einen Video-Clip soll Erlebtes festgehalten werden. Um das gesammelte Video-Material in einen Film umzuwandeln ist meist eine gewissen Nachbearbeitung nötig, damit der Zuschauer den Film genießen kann. Mit einem professionellen Schnittprogramm können die Aufnahmen zu einem spannenden Film geschnitten werden, denn die wenigsten möchten sich die stundenlangen „Dauer-Aufnahmen“ am Stück ansehen. Mit Hilfe eines geeigneten Schnittprogramms können die Highlights von Geburtstagen oder Hochzeiten zusammengefasst werden. Wer sich von Anfang an mit dem richtigen Umgang von Technik ( Kamera, Schwebestativ, Beleuchtung) und Software befasst arbeitet effektiver und spart sich viel Zeit und Nerven. Ein gelungenes Videoprojekt ist das Resultat einer zielgerichteten Planung, denn nur wer von Anfang an weiß was er produzieren möchte, kann auch die gewünschten Aufnahmen einfangen.

 

  • Konzept und Planung

Es ist sehr ratsam vorab Informationen über den Drehort zu sammeln.

Je nach Drehort müssen andere Einstellungen bezüglich Licht, Ton und des Schwebestativ vorgenommen werden. Eine gute Perspektive ist das A und O eines gelungenen Video-Projekts. Sollte es möglich sein am Drehort einige Probeaufnahmen durchzuführen, so ist es ratsam diese Möglichkeit auch zu nutzen.

Damit du einen genauen Überblick über deine Film-Session bekommst, macht es Sinn sich einen Ablaufplan zu erstellen.

Während den Probeaufnahmen kannst du dir Notizen machen bezüglich des perfekten Standortes, der Lichtverhältnisse und der optimalen Kameraeinstellungen. Diese Notizen werden auch als Storyboard bezeichnet, welches dir hilft deine Arbeit professioneller und effektiver durchzuführen.

 

  • Aufnahmen ästhetischer und dynamischer gestalten

Die Ästhetik eines Films kann schon durch ein paar simple Tipps verbessert werden, wodurch es dem Filmer gelingt, den Zuschauer stärker in seinen Bann zu ziehen.

Mit einfachen Tricks kann ein Film so spannender gestaltet werden, solange die entsprechenden Grundlagen berücksichtigt werden. Oftmals werden gerade von Anfängern immer die gleichen Fehler begangen, da sie ohne ein entsprechendes Storyboard arbeiten.  Eine gute Struktur zählt zu den Grundlagen jeden professionellen Filmers.

 

 

  • Der dezente Einsatz von Zoom und Schwenk

Der Übermäßige Einsatz von Zoom und Schwenk gehört zu den Fehlern der von erfahrenen Filmern genauso begangen wird wie von Einsteigern.

Der Zoom ist ein Werkzeug, welches dazu eingesetzt werden kann um bestimmte Sequenzen hervorzuheben. Das Werkzeug Zoom  wird auch als unnatürliche Seherfahrung bezeichnet. Personen oder Landschaften können somit aus der Ferne herangezogen und im Bild besser positioniert werden. Alternativ zum Zoom kann auch ein Schwebestativ eingesetzt werden, welche mittlerweile schon preisgünstig zu erwerben sind.

 

Der übermäßige Einsatz des Zoom-Effekts nimmt dem Film die Dynamik. Bei professionellen Filmen fällt sogar auf, dass der Zoom so gut wie nie eingesetzt wird, deshalb ist es auch für Anfänger Ratsam sich danach zu richten. Im Profieinsatz wird oftmals ein Schwebestativ eingesetzt, Kamerafahrten mit dem Kran sind ebenfalls eine Option. Aufgrund der Kamerafahrten kann auf den Zoom-Effekt verzichtet werden, dadurch kann dem Zuschauer eine natürlichere Seherfahrung vermittelt werden.

 

Ein dynamischer Film zeichnet sich durch saubere Kamerafahrten aus, saubere Kameraschwenks können beispielsweise mit einem Schwebestativ ausgeführt werden.

Gerade bei Naturaufnahmen wirkt auf den Zuschauer oftmals nichts undynamischer als zu viele Kameraschwenks. Deshalb ist es für den Filmer und Produzent ratsam, den Film aus unterschiedlichen Perspektiven zu gestalten, als endlose Schwenks zu praktizieren. Das Spiel mit verschiedenen Perspektiven und Kameraeinstellungen kann dem Film einen besonderen Charakter geben.

Bei manchen Szenen sind Kameraschwenks unumgänglich, doch selbst dabei achtet der Profi darauf den Schwenkbereich von 90 bis 120 Grad nicht zu überschreiten.

Solange die Kamera auf bewegte Objekte gerichtet ist, sollten Kameraschwenks in jedem Fall vermieden werden. Sollte der Kameraschwenk unvermeidbar sein, so empfiehlt es sich, diesen schwebend auszuführen mit Hilfe eines Schwebestativ.

 

  • Ein Schwebestativ verwenden

Indem du ein Schwebestativ oder auch nur ein herkömmliches Stativ verwendest, kannst du deinem Film mehr Charakter verleihen.

Die Kameraführung mit Hilfe eines Schwebestativs sollte die Grundlage sein und auf die rein“ händische“ Kameraführung sollte möglichst verzichtet werden. Selbst bei Kurzaufnahmen und Clips sollte ein Schwebestativ eingesetzt werden.

Sollte es doch einmal vorkommen, dass der Einsatz der Handkamera ohne Schwebestativ durchgeführt werden muss, so empfiehlt es sich nach Möglichkeiten zu suchen um den Arm abzustützen um mehr Ruhe zu erzeugen. Dazu eignen sich beispielsweise Handgeländer oder Bäume.

Mittlerweile bekommt man Stative schon zu einem guten Preis, selbst Schwebestative sind mittlerweile schon unter 100 Euro erhältlich und das bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

 

 

Ein weiterer Tipp sind Stative welche eine Fernbedienung enthalten, so hat der Filmer die Möglichkeit sich mehr auf das Wesentliche zu fokussieren und „verwacklungsfreie“ Aufnahmen zu produzieren. Eine integrierte Fernbedienung verhilft zu mehr Bildruhe, da über den Schwenkhebel Zoom und Schärfe eingestellt werden kann. Alles was zählt ist Bildruhe, deshalb solltest du dir in jedem Fall ein Schwebestativ oder ein konventionelles Stativ zulegen, diese sind mittlerweile schon zum günstigen Preis erhältlich.

Gerade im Profibereich, wird anstelle von Zoom ein Schwebestativ angewandt.

Mit dem Schwebestativ ist es Problemlos möglich an das zu filmende Szenario näher heran zu treten, ohne „Wackler“ zu produzieren welche dem Film die Dynamik rauben

 

  • Übergänge sollten vorsichtig eingeleitet werden

Eine Einleitung oder ein Schluss sollte immer mit einem Übergang versehen werden, dazu eignet sich zum Beispiel ein Zoom oder Schwenk. Mit Hilfe eines einleitenden Schwenks kann der Betrachter an das Geschehen heran geführt werden.

Die Fehler die am Drehtag begangen werden, zeigen sich später meist bei der Bearbeitung am Computer mit dem Schnittprogramm. Deshalb empfiehlt es sich am Drehtag immer mehrere Aufnahmen von einem Szenario zu machen, indem man aus verschiedenen Perspektiven filmt, die Aufnahmen länger ausführt oder als Alternative zum Zoom ein Schwebestativ verwendet. Somit hat man bei der späteren Bearbeitung am Computer eine größere Auswahl an Clips und kann Fehler viel leichter ausgleichen.

 

  • Das richtige Licht

 

Generell eignen sich bedeckte Tage für einen Außendreh mehr als Tage an denen die Sonne scheint. Denn an bedeckten Tagen verteilt sich das Licht gleichmäßiger und somit ist das Licht auch kontrollierbarer. Mit Hilfe von Sonnenreflektoren lässt sich das Licht steuern und so einsetzten wie es gerade zu dem gewünschten Szenario passt.

Wenn Aufnahmen in Gebäuden gemacht werden, müssen die Personen meist entsprechend ausgeleuchtet werden, dazu wird meist ein Kopflicht eingesetzt.

Wenn das Ziel darin besteht eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erhalten, so macht es Sinn einen Scheinwerfer mit Diffusor einzusetzen. Eine gleichmäßige Ausleuchtung verhindert das unkontrolliertes Schattenwerfen der Artisten. Aus diesem Grund ist die gleichmäßige Ausleuchtung ein größerer Aufwand

 

  • Der Vorteil von zwei Kameras

Es ergeben sich viele Vorteile wenn mit 2 Kameras gleichzeitig das Selbe Szenario aus unterschiedlichen Perspektiven gefilmt wird. Diese Vorteile machen sich besonders bei dem aufnehmen von sozialen Großveranstaltungen bemerkbar, wie zum Beispiel Hochzeiten oder Geburtstage. Bei der späteren Bildbearbeitung am Computer hat man dadurch die Möglichkeit nur die besten Clips einzubinden. Es entsteht eine spannender film da ein Wechsel verschiedener Perspektiven möglich ist.

Bei der Anwendung von zwei verschiedenen Kameras inklusieve Schwebestativ ist der Einsatz eines Mikrofons von enormer Bedeutung. Würde man die Tonspur der Kameras verwenden, hätt man im Anschluss bei der Bearbeitung enorme Probleme diese professionell zu synchronisieren. Durch eine intelligentes positionieren des Mikrofons kann dieses Problem intelligent Umgangen werden.

Die Profis wenden mit Hilfe der Filmklappe einen altbekannten Trick an um die Tonspur lippensynchron zu schneiden. Denn das Schnalzen der Filmklappe erleichtert die spätere Filmbearbeitung am Computer enorm. Alternativ zur Filmklappe, kann auch einfach in die Hände geklatscht werden.

Weitere Faktoren bei der anschließenden Synchronisation am Computer, sind die Kameraeinstellungen. Die Kameras sollten möglichst identisch eingestellt werden hinsichtlich ihrer Farb- und Helligkeitsunterschiede.

Am Computer kann zwar eine Menge nachbearbeitet werden, jedoch ist dies immer umständlicher als von vornherein die richtigen Kameraeinstellungen vorzunehmen.

 

 

  • Effekte sind wie das Salz in der Suppe, eine Prise genügt

Die meisten Camcorder besitzen Effekte wie Fade In und Fade Out. Gerade Anfänger begehen oftmals den Fehler von diesen Effekten zu stark Gebrauch zu machen, denn gerade die im Camcorder bereits integrierten Effekte wirken meist billig und unprofessionell. Es gilt als ratsamer mehr Video Material zu sammeln und dieses anschließen im Schnitt kreativer einzubinden. Als Alternative zu Effekten lassen sich Schwenks einbauen. Ein gelungener Schwenk, der mit einem Schwebestativ aufgenommen wurde, lässt sich problemlos als elegante Einleitung verwenden

Es lohnt sich immer in ein gutes Schnittprogramm zu investieren, welches eine professionelle Nachbearbeitung ermöglicht. Farbeffekte können mit Hilfe eines guten Schnittprogramms nachträglich sehr gut umgesetzt werden.